Sie sind hier:

Zahlen, Daten, Fakten

Politische Lage

Aids

Allgemein:

Startseite

Banner

Download

Impressum

Kontakt

Newsletter

Satzung

Spendenkonto


Uganda gehört zu den Ländern in Afrika, die am schlimmsten von Aids betroffen sind. Über 800.000 Menschen in Uganda sind bisher an den Folgen von Aids gestorben und hinterließen ca. zwei Millionen Aids-Waisen unter 18 Jahren.
Die Situation dieser Kinder hat sich dramatisch verschlechtert: Mittlerweile muß jede dritte Familie verwaiste und verwitwete Hilfsbedürftige aufnehmen. Wo früher sechs bis acht Personen in einer Hütte lebten, sind heutzutage doppelt so viele zu versorgen.
Ernährung, Schulbildung, Gesundheitswesen, soziale Instanz Großfamilie, ...
früher eine familiäre Verpflichtung, jetzt eine Zerreißprobe vor der Armutsbekämpfung. Schon vor dem Tod der mittleren Generation verarmt die Familie, weil der langwierige Verlauf der Aids-Erkrankung zunächst zu einer Einschränkung und schließlich zu einer vorzeitigen Aufgabe der Erwerbstätigkeit führt. Durch die Verarmung bedingt, müssen die Kinder spätestens nach der 7.Klasse den Schulbesuch beenden, weil das Geld für die Gebühren, Schuluniform und Lernmittel nicht mehr da ist.
Bezuschusst seitens des Staates wird nur das erste Kind, somit ist es den Familien oftmals nicht möglich, mehrere Kinder in die Schule zu schicken. Benachteiligt sind vor allem die Mädchen in den Familien und die vielen Waisenkinder, die bei den Verwandten Aufnahme gefunden haben.

Trotz großer Erfolge in der HIV-/Aids-Bekämpfung besteht für Kinder, vor allem für Mädchen, hohe Ansteckungsgefahr. Fast zwei Million Aids-Waisen haben ein Recht auf Bildung und medizinische Betreuung.